Nachdem Musik ja anscheinend ein ziemlich beliebtes Thema ist, dachte ich mir, warum nicht einfach noch ein Thread...
Hier geht es darum Platten Kritiken zu schreiben. Deswegen interessant weil mich zumindest immer mal interessiert was andere von diesen oder jenen Album halten.
Aber bitte ernsthafte Texte abliefern, die schon einen etwas umfangreicher sind. Einzeiler nützen keinen. <strike>Achja, und dieser Thread ist auch die Falsche Stelle um über Alben zu diskutieren, das könnt ihr in einen Extra Thread (je nach Wichtigkeit im Laber- oder im Diskussionsforum) machen. Hier geht`s nur darum zu schreiben was man vn (irgend)einen Album hält.</strike>Sehr gern darf hier auch über das Album/den Künstler/ein Konzert/whatsoever gesprochen werden. Was ich vorher geschrieben hab ist kontraproduktiv. Bitte ignorieren, macht ja so keinen Spass hier.
Im Diskussions-Unterforum deshalb, um den ganzen eine gewisse ernsthaftigkeit zu verleihen, hier geht`s nicht darum hinzuschreiben "Das Album XY ist Scheisse", oder "Kauft euch XY!", man sollte seine Meinung schon begründen...
Natürlich dürft ihr auch eine Kritik schreiben wenn`s schon eine zu einen Album gibt. (das is ja grade interessant)
Ich mache mal den Anfang mit (wie sollte es anders sein^^):
Geräusch - die ärzte
Dieses Doppelstudioalbum ist eines von denen, die man gerne kauft, anstatt es sich zu brennen, edle Papphülle, massig Fotos, alle Texte in 2 Booklets, und ein geniales Design. Ansonsten wirkt das Album wenn man die beiden Vorrgänger 13 und Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbar gehört hat vertraut, und doch voller neuer Ideen. Es ist alles dabei, sogar jede Musikstilrichtung wird benutzt. Piano Pur bei WAMMW, echter Punk (soweit ich das beurteilen kann) in Anti Zombie, und ein Mix aus so ziemlich allen bei Unrockbar. Insgesamt wirkt alles ein wenig wie weniger Punk, mehr Pop, das konnte man aber auch bei den letzten beiden Alben fesstellen, und da hab ich auch nichts dagegen. Lieber ein Pop-Punk Mix als Punk Pur. Die Texte sind über weite Strecken einfach nur genial, skurill oder einfach alles zusammen. Während Bela B. alle mit skurill-genialen bedient (Richtig Schön Evil), ist Farin das Mädchen für alles, und macht sich äußerst gut dabei. Leider tut sich Rod nicht gerade als genialster Songwriter hervor, aber immerhin sind die beiden Kracher Piercing und Anti Zombie von ihm, und dafür verzeih ich ihm alles. Die besten Lieder kommen ganz klar von Farin Urlaub. Thematisch behndelt man mit diesen 26 Titeln so ziemlich alles, von Gesellschafts und Politikkritik (Die Klügsten Männer der Welt, Deine Schuld, Du bist nicht allein, System, usw.), über Vermiss- Verzeih- Liebessongs (Nichts in der Welt, T-Error, Anders als beim letzten mal, usw.) und absolut skurillen (Richtig schön evil, Jag Älskar Sverige, Schneller Leben, Pro-Zombie usw.) bis hin zu kleinen Geschichtchen (Piercing, usw.).
Das alles kommt mal lustig, mal ernst, aber immer genau richtig rüber. Die Ideenlosigkeit die manche den neuesten Album ankreiden konnte ich beim besten willen nicht entdecken. Ich wundere mich sogar wie man eine so hohe Qualität über 2 CDs durchhalten kann. Ricthig schlechtes konnte ich auch bei 20. Mal hören nicht entdecken. Alles wirkt Erwachsener, und doch ist man Kind geblieben, was hier aber äußerst positiv ist. Immer wieder gibt`s Anspielungen auf sich selbst (Schneller Leben, Nichtwissen), und Insgesamt wirkt alles so perfekt das man es fast nicht glauben will...
Klare 1+++ von mir^^
So, jetzt schreibt bitte kräftig mit, muss ja nicht immer so ein langer Text sein wie ich jetz geschrieben hab. Nur kann ich nicht anders wenn ich so begeistert bin.^^
Hoffe nur dass das jetzt auch was wird.
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ASP - Weltunter
Das neue Album von ASP ist in meinen Augen das beste. Zwar muss man es sich ein paar Mal anhören, bevor man richtig begeistert ist, doch irgendwann springt der Funke über und man kann gar nicht mehr aufhören.
Das beeindruckenste Stück auf der Platte ist für mich 'Die Ruhe vor dem Sturm'. Ein wunderschönes und sehr ruiges Lied.
Insgesamt sind auf dem Album 12 neue Stücke zu hören. Davon vier in englischer Sprache und acht in deutscher Sprache.
Die Musik bewegt sich im Genre Gothic. Solltet ihr euch also für diese Art von Musik interessieren, ist es ein Pflichtkauf dür euch. Ich werdet begeistert sein!
Das neueste Werk der wilden 3 aus Berlin ist ein sehr gelungenes Werk,das von rockig(Schmutzfink)bis ruhig(Aeger Sum)alles zu bieten hat.Die CD beeinhaltet 17 Tracks,darunter Coverversionen von Ayliahs Try Again und dem Kult-Song Ma Baker von Boney-M.Notentechnisch würde ich eine 1 vergeben,weil die Scheibe einfach Klasse ist!
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da ich bei jeder wahnsinnsaktion dabei bin, darf ich au hier nich fehlen ^^
also nu zu meiner rezession (ja, ich habe Deutsch LK, ich muss mich so ausdrücken
)
Pur - was ist passiert (release date: 8.9.2003)
endlich nach langer zeit mal wieder nen album der 5 jungs, das sich durch viele nachdenkliche titel aber auch manche lustige stücke schön vom einheitsbrei abhebt. die mischung machts.
im booklet (hübsch, im cover eingearbeitet, das aus karton besteht, daher kein plastik, das gern mal kaputt geht) stehn alle lyrics (klar, mh? ^^) aber auch die geschichten hinter den einzelnen stücken, oder wie es dazu kam. auch die auswahl der stücke is klasse, es is der ganz normale mix verlieben-lieben-entlieben. und auch etwas melancholisch (walzer für dich). alles in allem eine gute scheibe, die ich jedem empfehle, aber alle diese nich mögn solln gefälligst ruhig sein, ich machse ja au nich zur sau, weilse ihrem ewigen technogebumme zuhörn ^^
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Anführer der Forumskindergartenbande <|> KK666, Dir gehört immer noch 'n Teil meiner Sig
Es gibt zwei verschiedene Versionen des Albums. Zum einen die normale-Plastikhüllen Version, mit CD und allen Lyrics. Zum anderen die "Special Edition" in einer schönen Papphülle mit einer zusätzlichen DVD, auf der alle 11 Songs nochmal live eingespielt wurden. Die letztere Version ist die empfehlenswertere, da diese nur 1 € mehr kostet, teilweise sogar gleich teuer ist.
Das ganze Album ist äusserst Agrressiv gehalten, anders als noch bein den vorherigen Alben Load, Reload oder gar S&M. Natürlich gibt es auch ruhigere Passagen, aber davon nicht sonderlich viele.
Die Texte der Lieder sind im Allgemeinen intelligent und bewegen zum nachdenken, wie bei z.B "Frantic". Die schnellen Passagen in St. Anger wissen zu begeistern.
Das Album hat aber auch seine Macken, z.B. hört sich der Schlagzeugsound etwas scheppernd an usw., aber dafür gibt es ja die Bonus-DVD. (Wo überings der neue Bassist Robert Truyillo zu hören und zu srehen ist, während auf der CD Produzent Bob Rock den Basspart übernimmt.)
Ich bin mit dem Album überhaupt erst auf Metallica "gestossen" und würde es mit einer 2 bewerten.
Entspricht nicht meiner Meinung zur Zeit des 09.02.2005. *fg*
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von JCDentonX: 09.02.2005 23:03.
Original von Woipadinger
da ich bei jeder wahnsinnsaktion dabei bin, darf ich au hier nich fehlen ^^
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Deutsch LK? Armes Deutschland!
Sollte man dann nicht wissen, dass es Rezension heißt?
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es kommt noch schlimmer, wolf.
ich bin noch "hochqualitativ" im vergleich zu anderen
<- nur die spitze des eisberges.
und PISA hatte doch recht. IGLU erst recht.
aber was soll man auch erwarten? die heutige gesellschaft schlägt sich erfolgreich mit diversen anglizismen durchs leben, und das "ich nix deutsch" wird salonfähig. aber einen fehler kamma ja nich verzeihn. in deiner kindheit hätte man für sowas sicher prügel bezogen. ich bon froh, dass die gute alte zeit vorbei ist.
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In meiner Kindheit hätte es keine Prügel gegeben, wir hätten einfach keine unbekannten Fremdwörter benutzt.
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rezession, rezension... ein buchstabe hin oder her, kann jedem mal passiern.
ausserdem sin es genausolche kleinfizzelchen, die alles blockieren.. und wegen einem kommafehler sin mehrere allmissionen gescheitert..
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Original von JCDentonX
Wolf, du als Mod solltest dich wenigstens an die Regeln dieses Threads halten und hier NUR Plattenrezensionen schreiben...
Zitat:
Hier geht`s nur darum zu schreiben was man vn (irgend)einen Album hält.
Sorry, aber zwischen Rezension und Rezession ist nun mal ein etwas größerer Unterschied, und wenn einer damit prahlt, im Deutsch LK zu sein, dann sollte er den Unterschied schon kennen.
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Herkunft: Irgendwo in den unendlichen weiten des Netzes
Noch meine kleinen anmerkungen zum Ärzte Album Geräusch:
Geniale Aufmachung und Design; die CDs sind schwarz und auf der Oberseite mit Rillen versehen, was sie wie Schallplatten aussehen lässt. Die CD-Hülle ist in allen möglichen Richtungen beschrieben ohne es chaotisch aussehen zu lassen.
Achja, man bekommt mit dem kauf der CD eine Bescheinigung ROCKBAR zu sein. Alleine das sollte es euch schon wert sein.
PS: Die CD ist NICHT kopiergeschützt, ihr dürft also Privatkopien machen.
__________________ #
Ich schreibe weil es mir Spass macht!
Ich schreibe nicht wenn es mir keinen Spass macht!
Es gibt also keine Garantie das ich schreibe!
Nach etlichen guten vund schlechten Kritiken, viel Hype um die ziemlich komischen Entstehungsgeschichte hab ich mir dieses "... most famous pop-music album never released" (meint zumindest Newsweek), für das ich viel zu jung bin einfach mal so gekauft.
Eigentlich sollte Smile, ursprünglich "teenage symphony to god" angekündigt, als Nachfolger von Pet Sounds der Beach Boys schon in den sechzigern veröffentlicht werden. Allerdings bekam man es wohl mit der Angst zu tun (Brian Wilson meint die Zeit war noch nicht reif dafür) und die "amerikanische Antwort" auf die Pop-Invasion aus England wurde eingemottet. Bis 2003. Brian Wilson nahm sämtliche Titel neu auf (obwohl es die Aufnahmen von damals immer noch gibt), und veröffentlichte Smile. Nach 38 Jahren. Naja, ganz unbekannt waren die Titel des Albums wohl nicht. Zumindest den Fans der Beach Boys. Und Good Vibrations das auch auf Pet Sounds war kennt auch jeder. Trotzdem anscheinend sowas wie ein Wunder, das Smile[I] doch noch veröffentlicht wurde.
Beim ersten anhören sind mir zwei Sachen aufgefallen: Zum einen wirkt das Album für meine Ohren schon sehr sechziger mäßig. Aber nagut, es ist ja aus den sechzigern. Also darf es das. Und wenn man ehrlich ist: Das schmälert die Qualität nicht, man muss sich vielleicht als jüngerer Höhrer erstmal Zeit nehmen um reinzukommen.
Zum zweiten ist es, das fällt sofort auf, anders, in jeder Hinsicht. Den traditionellen Songaufbau Strophe - Refrain - Strophe - Refrain... zum Teufel gejagt. Außerdem sind alle Lieder mit einander durch fließende Übergängt miteinander verboten, man merkt kaum bis garnicht wann den nun ein neues Lieder beginnt. Das gibt, auch durch Bezüge die, die Titel untereinander anstellen sind genial.
Das Hörerlebnis ist genial. Von Violinen und 5 stimmige Choräle über Gitarren und Keyboards bis hin zu Kreissägen und Karottenkauen fügt sich alles zu einen Klangerlebnis zusammen, das einfach immer interessant, nie langweilig, ist. Sicher nicht zu vergleichen mit heutigen Schramel-Pop. Überhaupt: Irgendwie wirkt der die Bezeichnung Pop für solche Musik aus heutiger Sicht eher ungewohnt.
Zu den Texten kann ich nix sagen, da muss ich mir mal extra Zeit zum übersetzen nehmen...
Abschließend kann ich nur sagen: [I]Smile ist in jeder Hinsicht ein gutes Album. Nichts für schnellen Musikkonsum aber so richtig gut. Man hört sich einzelne Lieder auch schonmal immer und immer wieder an. Wie On a holiday, In Blue Hawaii und auch noch andere. Nachdem man sich (als einer der sich sowas normalerweise nicht anhört) an den im ersten Augenblick veraltet wirkenden Klang gewöhnt hat, erlebt man ein einzigartiges Album. Das ganze kommt wegen des dicken Booklets in einer edlen Pappschatel mit schönen Cover.
...and you will know us by the Trail of Dead - Worlds apart
Es gibt ihn noch. Den guten Rock. Dies haben die 3 (ehemals 4) Mannen von ...and you will know us by the trail of dead schon mit dem Vorgänger "Source Tags & Codes" auf unglaublich eingängige und beeindruckende Weise gezeigt. Aber auch das am 29. Januar erschienene "Worlds Apart" hat wieder einiges zu bieten (und zu sagen).
Da wird das Album in "Ode to Isis" mit Klavier und Streichern begleitet von einem Chor auf beinahe epische Weise eingeleitet und geht direkt in ein Meer aus Schlagzeug- und Gitarrengespiel von "Will you smile again?" über, ein Song über all die Mittelmäigkeit in der Welt. "Have you forgotten just what you are?" an all die mit ihrem Können hadernden Künstler da draussen.
Mit einem beherzten "Hey fuck you man" an eine Gruppe jubelnder Kinder wird der Titelsong Worlds Apart eingeleitet und prescht in penetranter Weise auf die Charts zu, gleichzeitig jedoch eine Hymne gegen die heutige MTV-Kultur schmetternd.
Eine solche Vielfältigkeit wie in diesem Album sieht man selten. Da leitet ein Klavier einen Song ein, hier untermalen Streicher das Geschehen innerhalb der Titel. und noch mehr Instrumente, dummerweisse kenne ich die Namen dieser nicht ; ) In "To Russia my homeland" wird gar vollends auf jeglichen Gesang verzichtet und man gibt den Streichinstrumenten ihren Auftritt en pura. Auch die Stimme des Sänger Keely ist unglaublich vielschichtig. Mal zerreisst er sich das Maul und ein paar Stücke weiter singt er in "Let it Dive" auf beinahe himmlische Weise den Text.
Tracklist:
01. Ode to Isis
02. Will you smile again?
03. Worlds apart
04. The Summer of '91
05. The Rest will follow
06. Caterwaul
07. A Classic Arts Showcase
08. Let it dive
09. To Russia my Homeland
10. All White
11. The Best
12. The Lost City of Refuge
Dieses Album sollte in keiner Sammlung guten Rocks fehlen und ist unbedingt sein Geld wert. Bei mir zumindest läuft das Album seit geraumer Zeit rauf und runter... Einfach genial.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von JCDentonX: 08.02.2005 20:33.
Hatte in der Metal Hammer damals die höchste Punktzahl (10, was für die Zeitung echt selten war), oder wars die Rockhard? Paßte nicht in die Zeitung, da es sehr melodische Rockmusik ist, irgendwo zwischen Pink Floyd und Electric Light Orchestra. Von Akustik- bis E-Gitarre, ob Synthie oder Klavier, es ist fast jedes Instrument auf der Scheibe vertreten. Der Sänger hat eine sehr angenehme Stimme, und die Texte... ok, auf die hab ich nie geachtet... Wer wunderschöne Melodien mag, die nicht "pussyhaft" klingen sollen, ist mit dieser Scheibe bestens bedient!
Die zwei besten Titel: In The Mouth Of Madness (klingt schräg) und Harm's Way. Absolut genial!
__________________ "Gold ist nicht alles, es gibt auch noch Platin." - Dagobert Duck
"Es gibt nichts besseres als eine Hosentasche voller Nägel um zu lernen, nicht umzufallen." - Guybrush Threepwood
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Herkunft: Hoch im Norden, tief im Nebel
Zum Thema Passen: "Metal Hammer" hieß früher "Hard Rock & Metal Hammer", also paßt es.
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Manchmal wenn Sie schläft bin Ich der Regen,
der auf Sie hernieder fällt.
Und manchmal wenn Sie schläft riecht Ihr Haar,
wie frisch gefallenes Laub.
Manchmal wenn Sie schläft fällt weiter der Regen,
und so braucht Sie nicht zu weinen.
Manchmal wenn Sie schläft fällt weiter das Laub,
und so braucht Sie nicht zu fallen.
------------------------------ http://www.andrejshp.de/
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Dabei seit: 07.11.2002
Herkunft: von ihrem jetzigen Standpunkt aus 2km links und 13km vor dann noch einmal in die Luft springen und sie sind da
Vielleicht werde ich dafür gelyncht aber ich sag einfach mal ganz dreist:
Wer meine Plattenkritiken lesen will kann ja einfach mal auf .horrorpunk.de vorbei schauen.
Dort findet ihr so um die 30 (wenn nicht mehr) Rezensionen von mir und insgesamt an die 80 Plattenreviews von allem was mit Punkrock, Hardcore, Speedrock, Rockabilly, Ska, Horrorpunk, Psychobilly, Metal, Rock'n'Roll usw. zu tun hat.
Viel Spaß dabei, und wenn ihr was dagegen habt, dass ich hier jetzt sowas wie Werbung gemacht habe, dann löscht doch einfach den Link oder den Post oder den Thread oder mein Account oder mich.
Ich vergaß: Die Seite wird grade renoviert (sagt man das im Internet auch so? Naja sie bekommt jedenfalls ein neues Design) wird aber anfang nächste Woche wieder online sein, da werden dann auch drei neue Reviews von mir folgen.
__________________ In der Winternacht strahlt ein Licht
Vielleicht ein Sinnbild für die Zuversicht
Vielleicht leuchtet es für mich
Vielleicht aber erreiche ich es nicht
Verantwortlich dafür, dass ich Ted Leo entdeckt hab ist Spreeblick (vor allem dieser Artikel). Und ich hab das seither auch nicht bereut. Die Musik ist schlichtweg genial. Sehr viel Punk, ein klein bisschen Pop spielt auch mit rein. Eigentlich sollte man es sich einfach anhören. Auf der Seite bei Audio gibts nen Haufen Hörproben, ich kann "Me and Mia" (Shake The Sheets) nur empfehlen, genau wie "Where Have All The Rude Boys Gone" (Hearts of Oak).
Es ist eines dieser wenigen Alben die man gnadenlos von Anfang bis Ende durchhört, und danach mit offenen Mund dasitzt und sich Lieder sofort und immer und immer wieder anhört. Und es wird nicht mal langweilig. "The One Who Got Us" ist eine wunderschöne wilde Punkjagd, mit genial platzierten langsameren Refrains, und noch dazu genialen Texten. Die haben alle Lieder, übrigens. "Counting Down The Hours" beginnt mit Akkustik Gitarre, wird dann ebenfalls richtig schön punkig. Und alle Lieder bieten wunderbare Tiefe und Abwechslung. Ich kann (fast) nur loben, bis auf vielleicht das mehr als einminütige "Alright"-Gesinge am Ende vom ansonsten Perfekten "Little Dawn". Und "Walking To Do" bietet als Punk-Hymmne am Ende einen absolut genialen Abschluß.
Das Duo, das fast keiner kennt, sein erstes Album (2003).
SDP ist einfach klasse. Man kann es schlecht beschreiben. Auf jeden Fall haben sie eine gewisse Originalität. Das ist nicht so vorgekauter hip-hop oder so. Es ist auf jeden Fall kritisch (kritisiert die, die vorgekauten hip-hop produzieren und so). Die Lieder sind Originell und sie besitzen einen gewissen Humor. Beispiel: Wenn man Faker genannt wird: Gwen Stefani rastet aus und benutz ganz oft das "f"-Wort. SDP nimmt das mit Humor und erwidert es in einem der Songs auf witzige Art und Weise.
Insgesammt ist es (man kann es nicht oft genug sagen) gelungen, humorvoll und Originell.
Echte, ungefilterte und gnadenlos schöne Punk-Musik bekommt man bei diesen Debüt-Album der vier Belfaster. Gut, es ist etwas älter (27 Jahre) aber man bekommt was einen Neopunk alà Green Day oder gar The Offspring (beides Hörenswert, ja, aber anders) nicht bieten können: Gnadenloses rumgebrülle und eine herrlich agressive Grundstimmung. Ein wichtiges Thema sind, wie sollte es bei einer Platte aus Belfast von 1978 anders sein, The Troubles (der Norirlandkonflikt). Besonders dabei: Der bei Wasted Life herausgebrüllte Hass gegen die Unionisten und Nationalisten.
"I could be a soldier
Go out there and fight to save this land
Be a people's soldier
Paramilitary gun in hand
I won't be no soldier
I won't take no orders from no-one
Stuff their fucking armies
Killing isn't my idea of fun
(...)
I could be a hero
Live and die for their 'important' cause
A united nation
Or an independant state with laws
And rules and regulations
That merely cause disturbances and wars
That is what I've got now
All thanks to the freedom-seeking hordes"
Auch wenn man SLF gern mit The Clash verglichen hat/vergleicht kann ich dem so nicht zustimmen. SLF macht Punk Musik, The Clash nicht unbedingt (was ihre Genialität nicht reduzieren soll). SLF ist nicht so "weich" wie The Clash und nicht so hart wie "The Ramones", und klingen tun sie dabei verdammt gut.
Die Comicband ist wieder im Lande! Besser gesagt der eine von Blur, Damon Albarn, mit seinen Freunden, oder so. Und wieder ist nicht so ganz klar, was für Musik die Gorillaz da jetzt eigentlich machen. (Brit-)Pop, Elektro oder gar Hip Hop? Und genau das macht das Album zu was ganz besonderen.
Rap als Stilmittel, nicht als Musik an sich zu verwenden, gleiches gilt für die Pop-, Elektro- und Rock-Fragmente, wenn es da auch nicht so leicht zu bemerken ist, ist einfach nur beeindruckend. Und dabei ist man doch ganz bescheiden, kein Klangbrei sondern zurückhaltende Instrumentalisierung. Geradezu pervers wenig wird zeitweise gespielt. Durch die ganz verschiedenen Stilrichtungen, genau wie durch Background-Vocals und Chöre (ein Kinderchor darf auch mal mitmachen) entsteht eine faszinierende Dichte. Und es ist dann erst recht beeindruckend wenn die Musik sich zu voller Größe aufbäumt. Oder sich auf Akkustik-Klampfe und Gesang zurückzieht (wie zum Beispiel bei Feel Good Inc. zu hören).
Schwere Kost ist das Album, ja. Nichts locker-flockiges, aber es lohnt sich in jeder Hinsicht.
Anspieltipps: Kids With Guns, Dirty Harry, Fire Coming Out Of The Monkey’s Head
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von miram: 31.07.2005 23:19.
Allein der Name der Band hat bei mir schon mal minutenlanges Grinsen ausgelöst. Und schon klar, man würde Peace Love Death Metal nicht unbedingt als Meisterwerk bezeichnen, aber es passt einfach. Name, Titel, Cover und „kastrierter“ Gesang. „Feinster“, schön schrammliger Rock’n’Roll (bitte nicht ins Heavy-Regal, sehr geehrter grenzdebiler Plattenverkäufer). Und auch wenn Josh Homme auf die Drums haut, sehr geehrte Plattenrezessenten, bitte den Sound nicht ständig mit den der Queens Of The Stone Age vergleichen, auch wenn Herr Homme normalerweise dort zugange ist. Das stimmt nämlich nicht und ist ein ganz böses Gerücht. Die Eagles Of Death Metal sind anders, einfach mal reinhören.
Anspieltipps: Speaking In Tongues, Whorehoppin (Shit, Goddamn), Miss Alissa
Arctic Monkeys – Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not
“Don’t believe the Hype.” (Alex)
“There’s only music, so that there’s new ringtones.” (A Certain Romance)
Jetzt haben die Briten auch ihr Tokio Hotel auch bekannt als Hype-Band ’06 (irgendwer musste ja kommen, nach The Libertines, Franz Ferdinand, Bloc Party und Maximo Park) auch bekannt als Arctic Monkeys.
Durchschnittsalter so 19, so weit ist das nicht weg von Tokio Hotel, nur wie Mädels sehn die Jungs nicht aus. Nummer 1 in den UK-Singlecharts mit “When The Sun Goes Down”, und nun muss man der Dinge haren, die da kommen mögen. Der NME meinte irgendwas von “fastest selling debut album on Sunday” und 250.000 verkauften Einheiten. Sowas.
Nunja, einen ganz kleinen Unterschied gäbe es da noch. Die Arctic Monkeys sind auch wirklich gut. Sie haben Stil.
Das Album haut ordentlich rein. Laut, dreckig, was will man mehr? Ein bisschen fühle ich mich an die Libertines erinnert, da von denen aber keine kreativen Ergüsse mehr zu erwarten sind und außerdem die Arctic Monkeys genug eigenes bieten zu haben, aber nicht so schlimm. Vielleicht ist’s nur das dreckige, und das in Kombination mit Alex (the all new, better and improved British Bill) Sheffielder Aussprache ist schon mehr als genug um die Arctic Monkeys mögen zu müssen. Nicht Hype-Band Nummer 5, nicht die Fortsetzung einer Serie, nein. Was zum lieb haben.
Und wenn dann noch hin und wieder ein, zwei Sätze hängenbleiben, die einen einfach zum Grinsen bringen, dann sitz ich staunend und lächelnd da, und Frage mich, wie das Musikjahr 2006 denn eigentlich besser beginnen könnte.
Eins noch: Jetzt steht es zweifelsfrei fest, Deutsche Teenager haben keine Ahnung von Musik. Sowas kann nur im UK passieren. (9/10)
Anspieltipps: When The Sun Goes Down, Riot Van, A Certain Romance
(Alles was die Arctic Monkeys bisher musikalisch so gemacht haben findet sich auf dieser Fansite, kostenlos. Die Arctic Monkeys wurden übers Internet bekannt, ihre Demos, die sie auf ihren Konzerten auf selbstgebrannten CDs verteilt haben, verbreiteten sich über die P2P-Netze. Ich glaub sowas nennt man Ironie.)
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von miram: 27.01.2006 22:59.